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Veranstaltungskalender der Bergischen Universität Wuppertal

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Kann Mobilitätsverhalten verändert werden und wenn ja, wie? – Die psychologische Perspektive

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Kategorie: Vortrag
Termin Kategorie Veranstaltung Ort
Do27Apr
16:00 Uhr -
18:00 Uhr
Kategorie: Vortrag

Kann Mobilitätsverhalten verändert werden und wenn ja, wie? – Die psychologische Perspektive

Prof. Dr. Sebastian Bamberg

Campus Haspel, Eugen-Langen-Saal HD 35, Pauluskirchstraße 7, Wuppertal

Kann Mobilitätsverhalten verändert werden und wenn ja, wie? – Die psychologische Perspektive

Deutsche Verkehrswissenschaftliche Gesellschaft e.V., Bezirksvereinigung Berg und Mark

Aus psychologischer Sicht ist beobachtbares Mobilitätsverhalten letztendlich das Ergebnis eines individuellen Entscheidungsprozesses. In der Regel haben Menschen ihre subjektiv guten Gründe, warum sie sich für die Nutzung eines spezifischen Verkehrsmittels entscheiden.

Inzwischen hat die psychologische Mobilitätsforschung zentrale Determinanten identifiziert, die einen Einfluss auf diese individuellen Verhaltensentscheidungen haben. Es ist eine sehr differenziertes Bild entstanden, wie neben nutzen-/ kostenbezogenen Einschätzungen, wahrgenommenen Barrieren und Grenzen auch moralische und soziale Normen eine Rolle spielen. Aus diesen erklärungsstarken psychologischen Modellen lassen sich potentiell wirksame Strategien zur freiwilligen Veränderung des Mobilitätsverhaltens ableiten. Leider gibt es momentan aber von den politischen Entscheidern kaum Interesse/ Bereitschaft, entsprechende verhaltensbasierte Verhaltensänderungsprogramme flächendeckend einzuführen.

Ziel des Vortrags ist es, den aktuellen Forschungsstand der psychologischen Mobilitätsforschung darzustellen, dann möchte er zeigen, wie sich daraus wirksame Interventionen zur Förderungen freiwilliger Verhaltensänderung ableiten lassen. Abschließend geht der Vortrag aus psychologischer Sicht auf die aktuelle verkehrswissenschaftliche Debatte um ‚Peak Travel‘ bzw. die Reduktion der Pkw-Nutzung in der ‚Millenials‘ Generation ein. Ist die Hoffnung realistisch, dass sich in dieser Generation ein freiwilliger Trend weg vom Pkw abzeichnet?